Geschichte:

Garham wird Ende des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnt.

1621 bis 1822 gehörte Garham zum Herrschaftsgebiet von Hilgartsberg

ab 1818 Erhebung zur selbständigen Gemeinde

am 1. Mai 1978 wude die Gemeinde Garham im Zuge der Gebietsreform aufgelöst und der größte Teil der Gemeinde Hofkirchen zugeordnet, der Rest kam nach Eging

 

Garham wird Ende des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnt. Der Name geht laut Joseph Klämpfl auf den Personennamen Garo zurück.

1532 wird ein Wolf Khienast auf Garham bezeugt, als er zur Türkenhilfe veranlagt wird. Die Hofmark Garham war nicht geschlossen, der Herrschaftsbereich des Inhabers erstreckte sich also nur auf die eigenen Gebäude und die Untertanen, die ihm gehörende Güter bebauten. 1585 saß ein Peter von Fraunberg auf Schöllnstein und Garham, 1595 verkaufte er die Hofmark an Rudolph von Polweil und Weilerthal. 1621 kam die Hofmark mit der Polweilschen Erbtochter an die Grafen Fugger zu Hilgartsberg. Bis 1822 gehörte Garham zum Herrschaftsgebiet von Hilgartsberg.

Die Gemeinde des Landgerichtes Vilshofen wurde 1818 geschaffen. Bei einer Bürgerabstimmung während der Gebietsreform der 1970er Jahre sprach sich der westliche Teil für einen Anschluss an Vilshofen an der Donau aus, den die Regierung Hofkirchen zuordnete. Der Gemeinderat von Garham willigte schließlich in die Planung der Regierung ein. Am 1. Mai 1978 wurde der Großteil von Garham mit 1020 Einwohnern nach Hofkirchen und der nördliche Teil von Garham mit 350 Einwohnern nach Eging am See eingemeindet. Josef Weiß, von 1972 bis 1978 Bürgermeister in Garham, übernahm das Bürgermeisteramt in Hofkirchen.

In kirchlicher Hinsicht wurde Garham seit dem 14. Jahrhundert bis 1897 von der Pfarrei Hofkirchen aus betreut. Seit 1789 Expositur, ist die Pfarrei Garham seit dem 21. Juni 1897 selbstständig.